Bei der aufsaugenden Versorgung unterscheidet man die körpernahen Produkte (z.B. Einlagen, Vorlagen, Windelhosen) von den körperfernen Produkten (z.B. Bettschutzeinlagen). Ausschlaggebend für die Versorgung mit aufsaugenden Inkontinenzmitteln ist der Schweregrad der Kontinenzstörung.
Hierzu werden Sie von unseren kompetenten Mitarbeitern intensiv beraten, damit Ihre Versorgung individuell und angemessen erfolgen kann. 

Systeme der Versorgung mit aufsaugenden Inkontinenzprodukten

Aufsaugende Inkontinenzprodukte werden im Gegensatz zu den ableitenden Produkten (wie z.B. Katheter) in der Regel für den Einmalgebrauch hergestellt. Man unterscheidet hierbei drei Systeme:

Mobilen Personen, die sich selbständig an und ausziehen können, empfiehlt man Vorlagen. Diese werden auch in Kombination mit Fixier- oder Netzhosen getragen und in unterschiedlicher Saugstärke angeboten. Man unterscheidet zwischen Vorlagen für Männer oder Frauen.

Für mittlere bis schwere Inkontinenz empfiehlt sich ein halboffenes System, das die Flexibilität des offenen Systems mit den Vorteilen der geschlossenen Systeme verbindet.

Der gesamte Genitalbereich wird von Windeln mit zwei seitlichen Klettverschlüssen oder Windelhosen (Pants), die wie Unterwäsche angezogen werden, geschützt. Geschlossene Systeme eignen sich besonders gut für Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder Bettlägrige.